Was dich bei Gut Aufgestellt erwartet
Manchmal gibt es in unserem Leben ein Problem, bei dem wir einfach nicht weiterkommen.
Du hast vielleicht schon viel darüber nachgedacht. Du hast Gespräche geführt, Entscheidungen getroffen und versucht, etwas zu verändern.
Und trotzdem taucht dasselbe Muster immer wieder auf.
Vielleicht in deiner Beziehung. Vielleicht im Beruf. Vielleicht in deiner Familie. Oder in einem Gefühl, das du dir selbst nicht richtig erklären kannst.
Eine systemische Aufstellung kann sichtbar machen, was bisher im Verborgenen geblieben ist.
Dabei wird dein Anliegen mit Hilfe der Gruppe räumlich dargestellt. Einzelne Teilnehmer
übernehmen Stellvertreterrollen – zum Beispiel für Menschen aus deiner Familie, für eine Beziehung, einen beruflichen Zusammenhang oder auch für innere Anteile.
Eine Aufstellung ist mehr als nur deine eigene Aufstellung
Eigene Aufstellung
Du bringst ein persönliches Anliegen mit, das du genauer verstehen möchtest.
Gemeinsam mit der Leitung wird daraus eine Aufstellung entwickelt. Die anderen Teilnehmenden übernehmen dabei verschiedene Stellvertretungsrollen.
So entsteht ein lebendiges Bild deines Themas, das du aus einer ganz anderen Perspektive betrachten kannst.
Stellvertretung
Du musst nicht mit einem eigenen Anliegen kommen.
Auch als Stellvertreter kannst du intensive Erfahrungen machen. Du schlüpfst in eine Rolle und bekommst dadurch die Möglichkeit, andere Positionen, Gefühle und Perspektiven unmittelbar zu erfahren. Gerade darin liegt eine besondere Qualität der Gruppenarbeit:
Du bist nicht nur Zuschauer. Du wirst Teil des Prozesses.
Und häufig zeigt sich dabei auch etwas über die eigene Lebenssituation.
Warum eine Aufstellung manchmal etwas sichtbar macht, was Gespräche nicht erreichen
Wir können sehr viel über unsere Probleme wissen – und trotzdem in ihnen feststecken.
Eine Aufstellung arbeitet nicht nur mit dem, was wir über uns erzählen. Sie macht Beziehungen und Positionen räumlich und unmittelbar erfahrbar.
Dadurch können neue Fragen entstehen:
- Warum stehe ich eigentlich genau hier?
- Wem bin ich vielleicht näher, als mir bewusst ist?
- Wo übernehme ich etwas, das gar nicht zu mir gehört?
- Was verändert sich, wenn sich eine Position verändert?
Eine Aufstellung gibt darauf nicht automatisch die eine richtige Antwort.
Aber sie kann einen Blickwinkel eröffnen, aus dem plötzlich etwas verständlicher wird.
Für wen ist Gut Aufgestellt geeignet?
Gut Aufgestellt kann für dich interessant sein, wenn du ein konkretes Anliegen hast und verstehen möchtest, welche Dynamiken dahinterliegen.
Zum Beispiel:
- wiederkehrende Konflikte in Beziehungen
- familiäre Spannungen
- Schwierigkeiten im beruflichen Umfeld
- wiederkehrende Verhaltensmuster
- innere Konflikte
- Situationen, bei denen du trotz vieler Überlegungen nicht weiterkommst
Du musst dabei nicht schon genau wissen, was die Ursache deines Themas ist.
Genau darum geht es ja.
