Naturmedizin

HERO / SEITENEINSTIEG · MIT BILD

Im Neuen Garten

Räume für intensive Selbsterfahrung – unterstützt durch Naturmedizin

Auf dieser Seite erfährtst du mehr über Naturmedizin-unterstützte Erfahrungsräume im Neuen Garten.

Tiefe Selbsterfahrung braucht mehr als eine Substanz.

Sie braucht einen sicheren Rahmen, kompetente Begleitung und Menschen, denen du vertrauen kannst.

Viele Menschen interessieren sich heute für das therapeutische Potenzial bewusstseinsverändernder Erfahrungen. Die eigentliche Veränderung entsteht jedoch nicht durch die Substanz selbst.

Sondern durch Vorbereitung, Begleitung, und Integration des Erlebten.

Genau darauf liegt der Schwerpunkt bei unseren durch Naturmedizin unterstützten Erfahrungsräumen.

Weshalb Menschen sich für Erfahrungen mit Substanzen interessieren

Die meisten Menschen, die zu uns kommen, suchen keine außergewöhnliche Erfahrung als Selbstzweck. Sie suchen Veränderung.

Viele haben bereits viel in ihre persönliche Entwicklung investiert. Sie haben Bücher gelesen, Therapien gemacht, Seminare besucht oder sich über Jahre intensiv mit sich selbst beschäftigt. Und trotzdem erleben sie, dass bestimmte Muster immer wiederkehren.

Vielleicht kennen sie ihre Ängste längst – und reagieren dennoch immer wieder gleich. Vielleicht verstehen sie rational, warum Beziehungen scheitern – und geraten dennoch in dieselben Dynamiken. Vielleicht sehnen sie sich nach mehr Lebendigkeit, mehr Verbundenheit oder einem tieferen Zugang zu sich selbst, ohne zu wissen, wie dieser entstehen kann.

Oft fehlt nicht das Wissen. Sondern es fehlt die Möglichkeit, sich selbst auf einer tieferen Ebene zu begegnen.

Genau hier können bewusst begleitete Erfahrungsräume ansetzen. Unter geeigneten Voraussetzungen können sie Perspektiven eröffnen, die im Alltag nur schwer zugänglich sind. Nicht weil sie Antworten liefern, sondern weil sie gewohnte Denk-, Gefühls- und Wahrnehmungsmuster für einen begrenzten Zeitraum flexibler werden lassen..

Die Forschung untersucht diese Prozesse unter anderem im Zusammenhang mit Veränderungen der neuronalen Vernetzung und Phasen erhöhter Plastizität des Gehirns.

Die bloße Offenheit alleine bringt noch nichts. Sie kann aber zum Beginn einer neuen Beziehung zu sich selbst und zum Leben werden – in einem sicheren Rahmen und mit ausreichend Zeit, das Erlebte zu verstehen und in den eigenen Alltag zu integrieren.

Die Erfahrung ist nicht die Therapie

Die Substanz öffnet eine Tür.

Hindurchgehen musst du selbst.

Und was du dort entdeckst, möchte anschließend verstanden und gelebt werden.

Ein weit verbreitetes Missverständnis besteht darin, die Erfahrung selbst mit Veränderung gleichzusetzen. Tatsächlich beginnt der eigentliche Prozess häufig erst danach.

Bewusstseinsverändernde Erfahrungen können neue Perspektiven eröffnen. Sie können bisher verborgene Gefühle zugänglich machen, eingefahrene Denkweisen vorübergehend lockern oder neue Zusammenhänge sichtbar werden lassen. Was daraus entsteht, hängt jedoch nicht von der Intensität der Erfahrung ab. Sondern davon, wie sie vorbereitet, begleitet und integriert wird.

Deshalb verstehen wir unsere Erfahrungsräume mit Naturmedizin als einen Prozess, der aus drei gleich wichtigen Phasen besteht.

  • 1) Vorbereitung

Jede Teilnahme beginnt mit einem persönlichen Gespräch. Gemeinsam klären wir Motivation, Erwartungen, gesundheitliche Voraussetzungen und die Frage, ob ein solcher Erfahrungsraum im Moment überhaupt sinnvoll ist.

Eine gute Vorbereitung schafft Orientierung und Sicherheit – lange bevor die eigentliche Erfahrung beginnt.

  • 2) Die Erfahrung

Während des Seminars begleiten wir dich in einem geschützten Rahmen. Unsere Aufgabe ist dabei nicht, deine Erfahrung zu steuern oder zu interpretieren.

Wir halten einen Raum, in dem du dich deiner eigenen inneren Erfahrung möglichst sicher und ohne Bewertung begegnen kannst.

  • 3) Integration

Nach der Erfahrung beginnt der vielleicht wichtigste Teil des gesamten Prozesses. Gemeinsam betrachten wir, was sich gezeigt hat.

Welche Bedeutung könnte das Erlebte für dein Leben haben? Welche Muster sind sichtbar geworden? Und wie lassen sich daraus konkrete Veränderungen im Alltag entwickeln?

Erst wenn Erfahrungen verstanden, eingeordnet und Schritt für Schritt gelebt werden, können sie zu nachhaltiger persönlicher Entwicklung beitragen.

Warum Integration der wichtigste Teil ist

Viele Menschen stellen sich eine tiefgreifende Erfahrung wie einen Wendepunkt vor. Ein Wochenende, das das ganze Leben verändert. So verständlich diese Hoffnung ist – sie entspricht nur selten der Realität.

Ein hilfreiches Bild stammt aus der modernen Psychedelika-Forschung. Stell dir dein Gehirn wie einen verschneiten Hang vor. Über Jahre entstehen dort immer dieselben Schlittenbahnen. Je häufiger bestimmte Gedanken, Gefühle oder Verhaltensweisen wiederholt werden, desto tiefer werden diese Spuren. Unser Gehirn nutzt sie immer wieder – ganz automatisch.

Die Forschung geht davon aus, dass bewusstseinsverändernde Erfahrungen unter geeigneten Bedingungen diese gewohnten Muster vorübergehend auflockern können.

Es ist, als würde über Nacht frischer Schnee fallen. Plötzlich sind neue Wege möglich. Doch frischer Schnee allein verändert noch nichts. Wenn wir anschließend wieder dieselben Bahnen benutzen, entstehen dieselben Spuren erneut.

Nachhaltige Veränderung entsteht erst dann, wenn wir beginnen, neue Wege tatsächlich zu gehen. Genau das verstehen wir unter Integration.Nicht die Erfahrung verändert das Leben. Sondern das bewusste Übersetzen dieser Erfahrung in den Alltag.

Deshalb begleiten wir unsere Teilnehmenden nicht nur während der Erfahrung, sondern ebenso intensiv davor und danach. Denn aus unserer Sicht entfaltet sich das eigentliche therapeutische Potenzial erst durch diesen gesamten Prozess.

Unsere Auswahl

Welche Naturmedizin beziehen wir ein

Nicht jede bewusstseinsverändernde Erfahrung fühlt sich gleich an.

Unterschiedliche Pflanzen und Substanzen eröffnen unterschiedliche Erfahrungsräume. Keine davon ist grundsätzlich „besser“ als eine andere. Welche Form stimmig sein kann, hängt immer von der individuellen Situation, den persönlichen Anliegen und dem jeweiligen Begleitkonzept ab.

Welche Bedeutung solche Erfahrungen langfristig entfalten, entscheidet sich jedoch nicht während der Erfahrung selbst, sondern vor allem in ihrer Integration in den Alltag.

Unabhängig davon, mit welchem Erfahrungsraum wir uns befassen, bleibt unser Grundverständnis dasselbe:

Nicht die Substanz steht im Mittelpunkt. Sondern der Mensch, der ihr in einem sicheren, verantwortungsvoll begleiteten Rahmen begegnet.

Kakao

  • Kakao ist keine psychedelische Substanz. In vielen Kulturen wird er jedoch seit Langem in rituellen und gemeinschaftlichen Kontexten verwendet.
  • Viele Menschen beschreiben Kakao als eine sanfte Unterstützung, um zur Ruhe zu kommen, emotional präsenter zu werden und sich leichter mit sich selbst und anderen zu verbinden.
  • Deshalb bildet Kakao in einigen unserer Formate einen behutsamen Einstieg in innere Prozesse.

Fliegenpilz (Amanita muscaria)

  • Der Fliegenpilz unterscheidet sich in seiner Wirkweise deutlich von klassischen Psychedelika.
  • Viele Menschen beschreiben den Erfahrungsraum als körperlich, erdend und träumerisch. Weniger stehen intensive Visionen im Vordergrund, sondern vielmehr eine vertiefte Körperwahrnehmung und das Erleben innerer Ruhe oder archetypischer Bilder.
  • In traditionellen europäischen Kulturen blickt der Fliegenpilz auf eine lange Geschichte ritueller Verwendung zurück. Heute wächst auch das wissenschaftliche Interesse daran, seine besonderen Eigenschaften besser zu verstehen.

Psilocybin

  • Psilocybin gehört zu den am intensivsten erforschten psychedelischen Wirkstoffen der Gegenwart.
  • In klinischen Studien wird unter anderem untersucht, welche Rolle es bei Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen und existenziellen Krisen spielen könnte.
  • Menschen beschreiben Psilocybin-Erfahrungen häufig als emotional öffnend und sinnstiftend. Viele berichten von neuen Perspektiven auf ihr eigenes Leben, einem vertieften Gefühl von Verbundenheit oder einer größeren emotionalen Öffnung zu persönlichen Themen.

Wer hält diesen Raum?

Wenn du dich auf einen solchen Prozess einlässt, vertraust du Menschen mehr als einer Methode.

Eine bewusstseinsverändernde Erfahrung gehört für viele Menschen zu den intensivsten und persönlichsten Erfahrungen ihres Lebens. Das setzt Vertrauen voraus. Und zwar nicht in eine Substanz oder eine Methode. Sondern vor allem in die Menschen, die diesen Raum halten.

Deshalb möchten wir dir nicht zuerst erzählen, welche Ausbildungen wir absolviert haben oder wie viele Seminare wir begleitet haben. Wichtiger finden wir die Haltung, aus der heraus wir unsere Erfahrungsräume gestalten.

Wir teilen die Vorstellung nicht, dass Menschen repariert werden müssten. Was wir immer wieder beobachten ist, dass jeder Mensch bereits die Fähigkeit zur Entwicklung und Veränderung in sich trägt.

Manchmal geraten wir jedoch an Punkte im Leben, an denen wir den Zugang zu dieser inneren Fähigkeit verlieren. Alte Verletzungen, Ängste oder festgefahrene Muster können den Blick auf das verstellen, was in uns längst vorhanden ist.

Unsere Aufgabe besteht deshalb nicht darin, dir zu sagen, wer du bist. Oder darin, deine Erfahrung zu deuten. Oder dir Antworten zu geben die nur du slebst finden kannst.

Wir verstehen unsere Rolle vielmehr als die von Menschen, die einen sicheren Rahmen schaffen. Einen Raum, in dem du dir selbst ehrlich begegnen kannst. Einen Raum, in dem auch Unsicherheit, Tränen, Angst oder Sprachlosigkeit ihren Platz haben dürfen. Einen Raum, in dem nichts geleistet werden muss und niemand bewertet wird.

Während einer solchen Erfahrung geht es nicht darum, möglichst spektakuläre Erlebnisse zu erzeugen. Es geht darum, präsent zu bleiben. Auch dann, wenn es schwierig wird. Gerade dann. Wir hören zu. Wir bleiben ruhig. Wir drängen nichts. Wir erklären nicht vorschnell, was etwas zu bedeuten hat. Und wir vertrauen darauf, dass sich innere Prozesse in ihrem eigenen Tempo entfalten dürfen.

Aus unserer Erfahrung entsteht Veränderung selten dadurch, dass jemand von außen die richtigen Antworten liefert. Sie entsteht dort, wo Menschen sich sicher genug fühlen, ihren eigenen Antworten zu begegnen. Genau diesen Raum möchten wir schaffen.

Und wenn wir bei den Gesprächen im Vorfeld den Eindruck haben, dass dieses Seminar im Moment nicht das Richtige für dich ist, sagen wir dir das offen– auch wenn das bedeutet, dass du nicht teilnimmst.

  • Was uns als Raumhalter qualifiziert

Unser Team verbindet therapeutische Ausbildung, langjährige Erfahrung in der Begleitung intensiver persönlicher Entwicklungsprozesse und kontinuierliche Fortbildung mit einer umfassenden eigenen Selbsterfahrung.

Jeder Mensch in unserem Begleitungsteam hat die Erfahrungsräume, die wir anbieten, selbst vielfach und verantwortungsvoll kennengelernt – in unterschiedlichen Kontexten und Dosierungen. Nicht aus oberflächlicher Neugier, sondern aus der Überzeugung, dass wir Menschen nur durch Prozesse begleiten sollten, die wir aus eigener Erfahrung verstehen.

Ebenso wichtig ist unsere Erfahrung außerhalb psychedelischer Settings: Seit vielen Jahren begleiten wir Menschen in emotional herausfordernden Lebenssituationen, therapeutischen Prozessen und tiefgreifenden persönlichen Entwicklungsphasen.

Diese Kombination aus fachlicher Qualifikation, persönlicher Selbsterfahrung und einer klaren ethischen Haltung bildet aus unserer Sicht die Grundlage verantwortungsvoller Begleitung.

Raumhalter Ralph, Moritz und Sundari im Gespräch über den Erfahrungsraum Fliegenpilz

VIDEO-BLOCK · TECHNISCHE KOMPONENTE

Stimmen von Teilnehmenden

Was Menschen über uns sagen – oder sieh dir auch unsere 96 5-Sterne Google Bewertungen an.

„Das Gefühl von Willkommensein hat sich augenblicklich eingestellt. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Ihr mit Eurem Neuen Garten auf wunderbare Weise ein Juwel geschaffen habt, der bestimmt Euren inneren Reichtum und innere Großzügigkeit widerspiegelt. Einfach toll! Es war ein schöner Abend bei Euch und ich komme bestimmt wieder.“

Petra Gerstmayer · Teilnehmer:in

„Achtsam, liebevoll und mit weitem Blick werden hier die angebotenen Seminare geführt. Ich bin jedes mal nach dem jeweiligen Seminar tief berührt, beglückt und in meiner eigenen Entwicklung wieder einen Schritt weiter. Danke an das Team im Neuen Garten“

 Jeanette Müller · Teilnehmerin

„Es ist so berührend, wieviel Herzlichkeit, Liebe und Tiefgang in den geschützten Räumen des Neuen Gartens erfahrbar wird. Ich fühlte mich in jedem Moment sicher, tief in meine Prozesse gehen zu können, mit der Gewissheit, dass diese souverän und liebevoll gehalten werden. So ist Transformation überhaupt erst möglich. Ich kehre mit neuen Erfahrungen, wertvollen Erkenntnissen und einem weit offenen Herzen wieder heim. Dieser Begegnungsraum ist wirklich einmalig. Wer einmal dort war, wird immer wieder kommen!“

Katrin Böning · Teilnehmer

„Ich war jetzt zweimal im Neuen Garten und hab mich immer sehr willkommen gefühlt. Die Auszeit in Haar ist für mich immer etwas Besonderes: Die Liebe und Herzlichkeit zu spüren, wie sie sonst im stressigen Alltag kaum vorkommt.“

Erich L. · Teilnehmer

„Ein einzigartiger Ort mit fantastischen Menschen. Berührend. Eine Oase. Ein liebevolles Ankommen. Bedingungslos Sein dürfen. Angenommen werden. So schön! Danke von Herzen für das, was ihr erschaffen habt. Ich komme bestimmt bald wieder. Immer wieder…“

Linda H. · Teilnehmerin
Naturmedizin wirkt therapeutisch unter geeigneten Bedingungen, wenn das Erlebnis integriert wird

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Termine im Neuen Garten

Veranstaltungen

Seminare, Abende und Erfahrungsräume – chronologisch nach Termin.

FAQ / AKKORDEON

Häufige Fragen

Sicherheit & Vertrauen

Woher weiß ich, dass ich euch vertrauen kann?

Diese Frage halten wir für absolut berechtigt.

Eine tiefgehende Erfahrung mit bewusstseinsverändernden Substanzen setzt Vertrauen voraus. Deshalb solltest du dir genügend Zeit nehmen, die Menschen kennenzulernen, denen du dich anvertrauen möchtest.

Wir legen großen Wert auf Transparenz. Vor einer Teilnahme finden ausführliche Vorgespräche statt, in denen wir uns gegenseitig kennenlernen, offene Fragen besprechen und gemeinsam prüfen, ob eine Teilnahme im Moment sinnvoll ist.

Unsere Begleitung basiert auf therapeutischer Ausbildung, langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Menschen in emotional intensiven Prozessen sowie eigener, verantwortungsvoll reflektierter Erfahrung mit den jeweiligen Erfahrungsräumen. Diese Selbsterfahrung betrachten wir als wichtige Voraussetzung dafür, andere kompetent begleiten zu können.

Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass wir sagen „Vertrau uns“, sondern dadurch, dass du genügend Informationen erhältst, um selbst eine gut informierte Entscheidung treffen zu können.

Wie viele Teilnehmer sind bei einem Seminar?

Wir bleiben bewusst bei kleinen Gruppen.

Kleine Gruppen ermöglichen es uns, jede Person individuell im Blick zu behalten und einen geschützten Rahmen zu schaffen.

Je nach Seminar nehmen in der Regel maximal sechs bis acht Personen teil.ation.

Die Erfahrung selbst

Was passiert, wenn ich einen Horrortrip bekomme?

Der Begriff „Horrortrip“ beschreibt häufig Erfahrungen, in denen Menschen sich überwältigt oder von schwierigen Emotionen überflutet fühlen.

Solche Momente können auftreten.

Entscheidend ist jedoch der Kontext.

In einem professionell begleiteten Setting wirst du mit solchen Erfahrungen nicht allein gelassen. Unser Team bleibt während der gesamten Erfahrung präsent und unterstützt dich dabei, auch schwierige Prozesse sicher zu durchlaufen.

Oft zeigen sich gerade in herausfordernden Momenten Themen, die lange vermieden wurden. Das bedeutet nicht automatisch, dass die Erfahrung schädlich ist – wohl aber, dass sie kompetente Begleitung braucht.

Unser Ziel ist niemals, schwierige Gefühle zu vermeiden, sondern einen sicheren Rahmen zu schaffen, in dem sie verarbeitet werden können.

Was, wenn etwas hochkommt, womit ich nicht umgehen kann?

Diese Sorge hören wir häufig.

Deshalb legen wir großen Wert auf Vorbereitung.

Gemeinsam besprechen wir deine aktuelle Lebenssituation, mögliche Belastungen und deine Motivation für die Teilnahme.

Während der Erfahrung bist du nicht allein.

Und auch danach endet unsere Begleitung nicht.

Integration bedeutet, das Erlebte gemeinsam einzuordnen und Schritt für Schritt in den Alltag zu übersetzen.

Gerade dadurch unterscheiden sich therapeutisch orientierte Erfahrungsräume von einem unbegleiteten Konsum.

Woher weiß ich, dass ich die richtige Dosierung bekomme?

Die Dosierung wird nicht spontan entschieden.Sie orientiert sich an mehreren Faktoren, unter anderem an deiner Erfahrung, deiner körperlichen Verfassung, deiner psychischen Situation und dem Ziel des jeweiligen Seminars.

Wir gehen bewusst vorsichtig und verantwortungsvoll vor.

Unser Ziel ist niemals eine möglichst intensive Erfahrung, sondern eine Erfahrung, die für die jeweilige Person sinnvoll und tragfähig ist.

Eignung

Woher weiß ich, dass ich stabil genug für eine Teilnahme bin?

Genau diese Frage klären wir gemeinsam.

Vor jeder Teilnahme führen wir ausführliche Gespräche und erheben relevante Informationen zu deiner gesundheitlichen und psychischen Situation.

Manchmal kommen wir gemeinsam zu dem Ergebnis, dass eine Teilnahme aktuell nicht sinnvoll ist.

Das verstehen wir nicht als Ablehnung, sondern als Ausdruck von Verantwortung.

Ein seriöses Begleitkonzept zeichnet sich auch dadurch aus, Menschen gegebenenfalls von einer Teilnahme abzuraten.

Für wen sind solche Erfahrungsräume nicht geeignet?

Es gibt Situationen, in denen wir keine Teilnahme empfehlen.

Dazu können unter anderem gehören:

  • psychotische Erkrankungen oder entsprechende familiäre Vorbelastungen
  • bestimmte schwere psychiatrische Erkrankungen
  • relevante Wechselwirkungen mit Medikamenten
  • akute Krisensituationen
  • oder fehlende Möglichkeiten zur Integration

Ob eine Teilnahme sinnvoll ist, lässt sich immer nur individuell beurteilen.

Der organisatorische Rahmen

Muss ich mir eine Unterkunft suchen?

Nein.

Du übernachtest direkt am Seminarort.

So können wir dich auch nach der eigentlichen Erfahrung begleiten und unterstützen.

Gerade die Stunden nach einer intensiven Erfahrung sind oft besonders wichtig für die Integration.

Bin ich während des gesamten Seminars betreut?

Ja.

Während des gesamten Aufenthalts ist ein erfahrenes Team vor Ort. Du bist zu keinem Zeitpunkt auf dich allein gestellt.

Warum muss ich mein Handy abgeben?

Viele Menschen empfinden das zunächst als ungewohnt.

Der Hintergrund ist jedoch einfach:

Eine intensive Selbsterfahrung gelingt leichter, wenn äußere Ablenkungen möglichst reduziert werden.

Benachrichtigungen, Nachrichten oder berufliche Verpflichtungen können den inneren Prozess erheblich stören.

Das Handy für einige Zeit beiseitezulegen schafft einen geschützten Raum, in dem du deine Aufmerksamkeit vollständig nach innen richten kannst.

Kann ich das Seminar jederzheit verlassen?

Vor Beginn selbstverständlich.

Während einer laufenden Erfahrung jedoch nicht.

Unter dem Einfluss einer bewusstseinsverändernden Substanz wäre es nicht verantwortungsvoll, jemanden unbeaufsichtigt nach Hause oder auf die Straße gehen zu lassen.

Deshalb begleiten wir jede Person bis zum sicheren Abschluss der Erfahrung und der ersten Integration.

Die Substanzen

Mit welchen Substanzen forscht ihr?

Unser Institut versteht ganzheitliche Gesundheitspflege auch als die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit natürlich vorkommenden Pflanzen und Pilzen, die das menschliche Erleben beeinflussen können. Der Psilocybin enthaltende Spitzkeglige Kahlkopf und der Fliegenpilz (Amanita muscaria) sind Teil unserer heimischen Flora und stellen für uns deshalb einen naheliegenden Forschungsgegenstand dar. Beide können das Erleben tiefgreifend verändern, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer Pharmakologie, ihrem subjektiven Erfahrungsprofil und ihrem wissenschaftlichen Forschungsstand.

Unser Interesse gilt nicht der Substanz an sich, sondern der Frage, unter welchen Bedingungen bewusstseinsverändernde Erfahrungen Menschen in persönlichen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen unterstützen können. Deshalb betrachten wir nie nur die eigentliche Erfahrung, sondern immer den gesamten Prozess aus Vorbereitung, Begleitung und Integration.

Unser Forschungsverständnis ist dabei breiter als das klassischer klinischer Studien. Neben der kontinuierlichen Auswertung wissenschaftlicher Literatur dokumentieren wir unsere Arbeit systematisch und erfassen unter anderem Veränderungen des psychischen Befindens mithilfe standardisierter Fragebögen vor und nach den Erfahrungsräumen. Mit wachsender Zahl an Teilnehmenden möchten wir diese Beobachtungen zunehmend auch wissenschaftlich auswerten und einen Beitrag zur Forschung leisten.

Dabei verstehen wir uns ausdrücklich nicht als Anbieter eines Konsumerlebnisses. Unser Anliegen ist es, Erfahrungsräume unter möglichst sicheren, transparenten und wissenschaftlich reflektierten Bedingungen zu gestalten und dadurch besser zu verstehen, welche Rolle Set, Setting, Begleitung und Integration für den Verlauf solcher Erfahrungen spielen.

Sind diese Substanzen nicht illegal?

Diese Frage ist wichtig und vollkommen nachvollziehbar.

Die rechtliche Situation unterscheidet sich je nach Substanz. Psilocybinhaltige Pilze unterliegen in Deutschland dem Betäubungsmittelrecht. Besitz, Erwerb, Herstellung oder Weitergabe sind in der Regel verboten beziehungsweise erlaubnispflichtig. Der Fliegenpilz fällt hingegen nicht unter das Betäubungsmittelrecht. Je nach Verwendungszweck können jedoch andere rechtliche Regelungen – etwa aus dem Lebensmittel- oder Arzneimittelrecht – relevant sein.

Wir halten diese Regulierung grundsätzlich für sinnvoll. Psychedelische Substanzen können tiefgreifende psychische Prozesse auslösen und sind keine harmlosen Freizeitdrogen. Nach allem, was Forschung und praktische Erfahrung nahelegen, bergen unbegleitete Selbstexperimente deutlich höhere Risiken. Häufig fehlen eine sorgfältige Vorbereitung, die Einschätzung möglicher gesundheitlicher Risiken, eine angemessene Begleitung während der Erfahrung und eine strukturierte Integration danach. Dadurch können Menschen mit belastenden oder verwirrenden Erfahrungen allein bleiben. In seltenen Fällen können außerdem bislang unerkannte psychische Erkrankungen, etwa eine psychotische Vulnerabilität, aktiviert werden.

Gerade deshalb schaffen wir einen Rahmen, der diese Risiken so weit wie möglich berücksichtigt. Jede Teilnahme setzt eine sorgfältige Eignungsprüfung voraus. Vorbereitung, Begleitung und Integration verstehen wir nicht als Ergänzung, sondern als wesentlichen Bestandteil des gesamten Prozesses.

Nach unserer bisherigen Erfahrung konnten auch intensive und herausfordernde Prozesse innerhalb dieses Rahmens gemeinsam begleitet und integriert werden. Das bedeutet jedoch ausdrücklich nicht, dass psychedelische Erfahrungen Probleme von selbst lösen oder dass jede Erfahrung angenehm verläuft. Nachhaltige Veränderungen entstehen nicht allein durch die Erfahrung, sondern vor allem dadurch, wie das Erlebte anschließend verstanden und in den Alltag integriert wird.

Unsere begleiteten Erfahrungsräume finden nicht außerhalb des gesetzlichen Rahmens, sondern als Teil der Forschungsaktivitäten unseres Instituts statt. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Psilocybin ist unter den dafür geltenden rechtlichen Voraussetzungen möglich. Genau in diesem wissenschaftlichen Kontext sehen wir unsere Forschungen. Unsere Forschungsprojekte umfassen sowohl die praktische Begleitung von Erfahrungsräumen als auch deren systematische Dokumentation und Auswertung. Unser Schwerpunkt liegt auf anwendungsorientierter Praxisforschung. Dieser Ansatz ersetzt keine randomisierten klinischen Studien, kann diese jedoch durch systematische Beobachtungen aus der Praxis ergänzen.

Für Interessierte bedeutet das auch꞉ Unsere Angebote sind keine frei zugänglichen Veranstaltungen, sondern finden innerhalb unserer Forschungsprojekte statt. Die Teilnahme erfolgt im Rahmen einer Fördermitgliedschaft im Verein und unter den jeweiligen rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen des Instituts.

Uns ist dennoch wichtig, transparent zu bleiben꞉ Die Rechtslage rund um psychedelische Substanzen ist in einzelnen Bereichen komplex und entwickelt sich weiter. Deshalb können und dürfen wir keine individuelle Rechtsberatung leisten oder pauschale rechtliche Garantien geben. Wenn du hierzu Fragen oder Bedenken hast, sprechen wir diese gerne im Vorgespräch offen mit dir durch.

Warum verwendet ihr überhaupt unterschiedliche Substanzen?

Weil unterschiedliche Erfahrungsräume unterschiedliche Qualitäten haben.

Psilocybin und der Fliegenpilz wirken über verschiedene neurobiologische Mechanismen und werden von vielen Menschen unterschiedlich erlebt.

Uns geht es deshalb nicht darum, eine Substanz als „besser“ darzustellen.

Viel wichtiger ist die Frage, welcher Erfahrungsraum zu einer Person, ihrer Lebenssituation und ihrem Anliegen passt.

Wirkung & therapeutisches Potenzial

Worin liegt überhaupt das therapeutische Potential solcher Substanzen?

Die aktuelle Forschung untersucht unter anderem, wie psychedelisch unterstützte Therapie eingefahrene Denk- und Verhaltensmuster vorübergehend lockern kann.

Diskutiert werden Veränderungen der funktionellen Vernetzung des Gehirns und Phasen erhöhter neuronaler Plastizität.

Dadurch können Menschen manchmal neue Perspektiven auf sich selbst entwickeln und festgefahrene emotionale Muster anders erleben.

Entscheidend ist jedoch:

Die Erfahrung allein verändert noch kein Leben.

Nachhaltige Veränderung entsteht erst durch Vorbereitung, therapeutische Begleitung und Integration.

Kann ich dadurch dauerhaft verändert werden?

Viele Menschen berichten von langfristigen Veränderungen ihrer Sicht auf sich selbst oder ihr Leben.

Wie nachhaltig diese Veränderungen sind, hängt jedoch von vielen Faktoren ab – unter anderem von der persönlichen Situation, der Qualität der Begleitung und der Integration im Alltag.

Deshalb versprechen wir keine bestimmten Ergebnisse.

Jede Erfahrung verläuft individuell.

Kosten

Warum kostet ein Seminar mehrere Hundert Euro?

Der größte Teil der Kosten entfällt nicht auf die Substanzen.

Er entsteht durch den therapeutischen Rahmen.

Dazu gehören unter anderem:

  • ausführliche Vorgespräche
  • sorgfältige Eignungsprüfung
  • Vorbereitung
  • mehrtägige Begleitung durch ein erfahrenes Team
  • Unterkunft und Verpflegung
  • Integration
  • Nachgespräche
  • sowie die kontinuierliche Fortbildung und Supervision unseres Teams

Wir verstehen unsere Begleitung nicht als Veranstaltung, sondern als einen sorgfältig begleiteten therapeutischen Prozess.

Was ist wenn…

Was, wenn mir während der Erfahrung schlecht wird?

Je nach Erfahrungsraum können körperliche Reaktionen auftreten. Dazu gehören beispielsweise Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit oder ein verändertes Körpergefühl.

Nicht jede Person erlebt solche Reaktionen, und ihre Bedeutung hängt stark von der jeweiligen Substanz und der individuellen Situation ab. Bei einigen traditionellen Settings – etwa mit Ayahuasca – werden körperliche Prozesse wie Übelkeit oder Erbrechen teilweise als Teil der Erfahrung beschrieben. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie auftreten müssen oder therapeutisch notwendig sind.

Während des gesamten Seminars wirst du von uns begleitet. Wir beobachten aufmerksam, wie es dir geht, und unterstützen dich dabei, auch körperlich möglichst sicher und gut versorgt durch den Prozess zu gehen.

Was passiert, wenn ich während der Erfahrung weinen muss?

Dann darfst du weinen.

Viele Menschen haben über Jahre gelernt, Gefühle zurückzuhalten oder zu kontrollieren. In einem geschützten Erfahrungsraum können Emotionen sichtbar werden, die lange keinen Platz hatten. Tränen sind deshalb nichts Ungewöhnliches. Sie werden von uns nicht bewertet und auch nicht als Zeichen verstanden, dass „etwas schiefläuft“. Oft sind sie Ausdruck davon, dass sich etwas lösen oder zeigen darf.

Du musst dich dafür weder schämen noch entschuldigen.

Unsere Aufgabe ist es, einen sicheren Raum zu halten, in dem solche Prozesse willkommen sind und achtsam begleitet werden.

Was ist, wenn ich Angst bekomme?

Angst gehört zu den menschlichsten Erfahrungen überhaupt.

Gerade wenn Kontrolle zeitweise nachlässt, können Unsicherheit oder Angst auftauchen. Das bedeutet nicht automatisch, dass etwas Gefährliches geschieht.

Ein wesentlicher Teil unserer Begleitung besteht darin, Menschen auch durch solche Momente ruhig und präsent zu begleiten. Wir helfen dir dabei, dich zu orientieren, wieder Sicherheit zu finden und schwierige Gefühle nicht alleine tragen zu müssen.

Viele Teilnehmende berichten im Nachhinein, dass gerade die Erfahrung, mit ihrer Angst nicht allein zu sein, besonders heilsam war.

Was ist, wenn ich gar nichts erlebe?

Auch diese Sorge begegnet uns häufig.

Viele Menschen gehen mit der Erwartung in ein Seminar, eine spektakuläre oder lebensverändernde Erfahrung machen zu müssen. Tatsächlich verläuft jeder Prozess anders.

Manche Menschen erleben intensive innere Bilder oder starke Emotionen.

Andere machen eher subtile Erfahrungen – mehr Ruhe, mehr Körperwahrnehmung oder kleine Verschiebungen in ihrer Perspektive.

Und manchmal scheint während der eigentlichen Erfahrung zunächst „gar nichts Besonderes“ zu passieren.

Auch das kann Teil eines sinnvollen Prozesses sein.

Nicht jede Veränderung fühlt sich in dem Moment spektakulär an. Manche Einsichten entstehen erst Tage oder Wochen später. Deshalb messen wir den Wert einer Erfahrung nicht an ihrer Intensität, sondern daran, ob sie sich nachhaltig und sinnvoll in dein Leben integrieren lässt.

Unser Ziel ist nicht, möglichst außergewöhnliche Erlebnisse zu erzeugen, sondern einen sicheren Rahmen für persönliche Entwicklung zu schaffen.

Muss ich während der Erfahrung etwas Bestimmtes leisten?

Nein.

Du musst keine Erkenntnisse haben. Du musst nichts erzählen. Du musst keine spirituelle Erfahrung machen. Du musst keine Emotionen zeigen.

Es gibt keine „richtige“ oder „falsche“ Erfahrung.

Manche Menschen erleben intensive innere Prozesse, andere vor allem Ruhe. Manche sprechen viel, andere möchten lange schweigen.

Wir verstehen unsere Aufgabe nicht darin, eine bestimmte Erfahrung hervorzurufen, sondern einen Rahmen zu schaffen, in dem deine ganz eigene Erfahrung entstehen darf.

Was ist, wenn ich mich schäme oder mich verletztlich fühle?

Sich verletzlich zu zeigen, fällt vielen Menschen schwer.

Gerade deshalb achten wir auf eine kleine Gruppe, einen geschützten Rahmen und einen respektvollen Umgang miteinander.

Alles, was während des Seminars geschieht, wird vertraulich behandelt.

Du entscheidest jederzeit selbst, wie viel du von deinem Erleben mit der Gruppe teilen möchtest.

Niemand wird gedrängt, persönliche Erfahrungen preiszugeben.

Aus unserer Erfahrung entsteht Vertrauen nicht dadurch, dass alle möglichst offen sind – sondern dadurch, dass jede Person sich in ihrem eigenen Tempo öffnen darf.

Warum verwendet ihr überhaupt unterschiedliche Substanzen?

Weil unterschiedliche Erfahrungsräume unterschiedliche Qualitäten haben.

Psilocybin und der Fliegenpilz wirken über verschiedene neurobiologische Mechanismen und werden von vielen Menschen unterschiedlich erlebt.

Uns geht es deshalb nicht darum, eine Substanz als „besser“ darzustellen.

Viel wichtiger ist die Frage, welcher Erfahrungsraum zu einer Person, ihrer Lebenssituation und ihrem Anliegen passt.

Die vielleicht wichtigste Frage

Warum sollte ich so eine Erahrung überhaupt machen?

Diese Frage kann dir niemand abnehmen.

Ein solcher Erfahrungsraum ist kein schneller Weg zu Glück, keine Abkürzung und keine Garantie für Heilung.

Für manche Menschen kann er jedoch ein Anlass sein, sich selbst auf neue Weise zu begegnen, festgefahrene Muster zu erkennen und Veränderungsprozesse anzustoßen.

Ob daraus tatsächlich nachhaltige Entwicklung entsteht, entscheidet sich nicht während der Erfahrung.

Sondern in den Wochen und Monaten danach – durch die Art, wie das Erlebte verstanden, integriert und gelebt wird.

KONTAKT / CTA

Passt das für mich? Finde mehr im persönlichen Gespräch heraus.

Gemeinsam schauen wir, ob ein solcher Erfahrungsraum im Moment wirklich zu deiner Situation passt – oder ob ein anderer Weg sinnvoller ist.